TÜV Zertifikat

 

Natürlich sind unsere Kletterwand- und Boulderwandpaneele Tüv-geprüft.

Nach DIN 12572 müssen sie das auch sein, dabei werden zwei Tests durchgeführt.

Beim ersten Test werden die Gewindeinserts auf Zug belastet, mit 500 kg für 1 Minute.

Die Gewindebuchsen dürfen sich nicht herausziehen lassen.

Beim zweiten Test wird ein Prüfgewicht auf die Kletterplatte geschlagen, das Kletterwandpaneel darf dabei weder brechen noch splittern.

So kann man sicher stellen das der Kletterwandhersteller nur geeignete Platten für den Kletterwandbau verwendet.

Unsere verwendeten Platten haben die Tests mit Bravour bestanden.


Aktuelle Normen für Kletterwände / Boulderwände / Klettergriffe

  •  Für Kletterwände gilt die Norm DIN 12572-1
  • Für Boulderwände ist es die DIN 12572-2
  • Für Klettergriffe gilt DIN 12572-3

Die wichtigsten Inhaltspunkte für Kletterwände:

  • Jede Kletterwand braucht eine statische Berechnung der Anlage
  • Die verwendeten Kletterwandplatten müssen eine Stoßprüfung und eine Prüfung der Ausreißfestigkeit der Klettergriffaufnahmen besitzen
  • Die Einzelsicherungspunkte und die Umlenksicherungspunkte müssen einzeln über die statische Berechnung hinaus mit 800 kg belastet werden. Dieser Nachweistest muss dokumentiert werden.
  • Ein technisches Handbuch mit allen Angaben, auch zu Wartung und Inspektion ist zu übergeben

 

Die wichtigsten Inhaltspunkte für Boulderwände:

  • Der Niedersprungbereich muss jeweils zwei Meter seitlich und nach Hinten ausgeweitet sein.
  • Der Fallschutz befindet sich in diesem Bereich und wird der Absprunghöhe angepasst.
  • Eine statische Berechnung der Boulderwand ist vorgeschrieben.
  • Der Nachweis der Stoßprüfung und der Ausreißfestigkeit der Griffaufnahmen
  • Es dürfen sich keine elektrischen Leitungen oder potientell gefährliche Gegenstände in Reichweite der Boulderwand befinden.

 

Die wichtigsten Inhaltspunkte für die Klettergriffe betreffen nur die Griffhersteller und sind hier nicht aufgeführt.